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Altwiener Apfel-Topfentascherl | Zart & Knusprig
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60 min
Unter einer Stunde

Gurkerl Küche
Altwiener Apfel-Topfentascherl sind ein unvergesslicher Klassiker der traditionellen österreichischen Mehlspeisküche: Ein zarter, buttriger Topfenteig wird mit saftigen, herbstlichen Äpfeln, duftendem Zimt und feinen Rosinen gefüllt und im Backrohr knusprig goldgelb gebacken. Frisch aus dem Backrohr und mit feinem Staubzucker bestreut, vereinen die handlichen Teigtaschen fruchtige Frische mit zartblättrigem Mehlspeisgenuss – perfekt zur Wiener Kaffeejause.
Zubereitungsmethode
Topfenteig zubereiten & kühlen
Für den traditionellen Wiener Topfenteig das glatte Weizenmehl mit einer Prise feinem Salz in eine Schüssel geben. Die kalte, ungesalzene Butter in kleine Würfel schneiden und gemeinsam mit dem gut abgetropften Topfen zum Mehl geben. Alles rasch mit den Händen oder der Küchenmaschine zu einem homogenen, geschmeidigen Teig verkneten – nicht zu lange kneten, damit der Teig beim Backen zart-blättrig bleibt. Den Teig zu einem flachen Ziegel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 bis 60 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
Saftige Apfelfülle zubereiten
Während der Teig kühlt, die Äpfel gründlich waschen, schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Äpfel mit einer groben Reibe raspeln und bei Bedarf mit den Händen leicht ausdrücken, falls sie sehr saftig sind. In einer Schüssel die geriebenen Äpfel mit dem Kristallzucker, dem gemahlenen Zimt und den Rosinen sorgfältig vermengen. Das Backrohr auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Tascherl formen & im Backrohr goldgelb backen
Den gekühlten Topfenteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 bis 4 mm dünn ausrollen. Mit einem Teigrad oder Messer gleichmäßige Quadrate (ca. 10 x 10 cm) ausschneiden. Auf jede Teighälfte jeweils 1 bis 2 Esslöffel der vorbereiteten Apfelfülle setzen. Das Ei in einer kleinen Schale verquirlen und die Teigränder dünn damit bestreichen.
Tipp vom Chefkoch
Kaltes Arbeiten ist das Geheimnis für perfekten Topfenteig: Die Butter muss wirklich kühlschrankkalt sein und der Teig sollte zügig verarbeitet werden. Durch die Kombination aus Topfen und kalter Butter entsteht im heißen Backrohr ein zarter, beinahe blättriger Mürbteig.
Wer mag, kann die Rosinen vorab 15 Minuten in einem Esslöffel Inländer-Rum einweichen. Alternativ können für zusätzlichen Biss auch 2 bis 3 Esslöffel grob gehackte Walnusskerne unter die Apfelfülle gemischt werden.
Zutaten
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