• Wir stehen kurz vor unserer 1.000.000 Bestellung! Kommt sie von dir, gewinnst du ein Jahr lang gratis einkaufen im Wert von insgesamt 4.680 Euro. 🤩 Alle Infos unter gurkerl.me/gewinnen

Rezeptideen aus dem Süden

Rezeptideen aus dem Süden

Hola, ciao und internationale Küche: Urlaubsstimmung mit einfachen Rezeptideen aus Italien, Spanien und Mexiko

Komm mit auf eine genüssliche Reise in den Süden

Die weitesten Reisen, die du derzeit unternimmst, führen zum eigenen Postkasten? Kennen wir. Und finden, dass es höchste Zeit ist, zumindest die Sinne auf Urlaub zu schicken: Hisse mit uns die Gaumensegel und begib dich auf kulinarischen Kurzurlaub!

 

Winter und Lockdown scheinen ewig zu dauern. Warme Tage am Meer? Fast unvorstellbar. Wir werfen für dich einen Blick über den Tellerrand in südlichere Gefilde: Unsere Rezeptinspirationen aus Italien, Spanien und Mexiko bringen deine Geschmacksknospen mit Sicherheit auch jetzt schon zum Blühen.

 
 

Was soll ich heute bloß kochen?

Hand aufs Herz: Stellst du dir diese Frage auch viel zu oft in den letzten Wochen des Lockdowns? Unsere Unterteilung in drei Reisetypen hilft dir dabei, zu entscheiden, was dein Gaumen begehrt…

 

Unsere 3 (kulinarischen) Reisetypen – welcher bist du?

Die Genießer:innen lieben es, sich im Urlaub fallen zu lassen und zu entspannen. Das gilt auch fürs Essen: Hier steht das Traditionelle, das Lukullische an oberster Stelle.

 

Die Sportler:innen wollen ihr Reiseziel bewegt erleben. Sie bevorzugen die typischen, jedoch etwas leichteren und gesünderen Speisen ihrer Urlaubsdestination.

 

Die Abenteurer:innen sind ausgesprochen experimentierfreudig und neugierig. Sie geraten im Urlaub und beim Essen gerne auf Ab- und Umwege – und erleben so immer Neues.

Dolce vita mit Pizza und Pasta

Mammamia, die italienische Küche: Liebst du sie auch so sehr wie wir? Angefangen bei unzähligen Pizza- und Pastavariationen über den weltberühmten Espresso und bis hin zum cremig-süßen Gelato haben Italiens Spezialitäten die Welt (und unser Herz) erobert. Ein typisches italienisches Mahl besteht aus vier Gängen: Antipasti, Primo Piatto, Segundo Piatto, Dolci.

 

Für unsere drei Reisetypen kommen wir in die (italienischen) Gänge: Mit diesen Genusstipps ist das „dolce vita“ Italiens ganz schnell bei dir zu Hause!

 

Die Genießer:innen …

… fühlen sich in Italien so wohl wie nirgendwo sonst.

 

Ihre Sinnesreise in den Süden beginnen sie mit dem Antipasti-Klassiker Bruschetta: Einfach ein paar Scheiben Weißbrot im Ofen knusprig rösten. Währenddessen Tomaten, Zwiebel und Knoblauch fein hacken und mit Salz und Pfeffer würzen. Den Mix auf den goldigen Scheiben verteilen, Olivenöl und Basilikum nach eigenem Geschmack hinzufügen.

 

Als Primo Piatto servieren wir dir Pizza! In Italien einfach Pflicht. Egal, ob klassisch als Margherita oder ausgefallen als Hawaii. Gut ist, was schmeckt. Wenn du es wie die Italiener:innen machen möchtest, faltest du die Pizza doppelt und isst sie händisch – unser Tipp: Burrata in Scheiben schneiden und großzügig auf der Pizza verteilen, bevor diese in den Ofen kommt. Übrigens ist die Dicke des Pizzateiges ortsabhängig: In Neapel genießt man sie gerne saftig-dick, in Rom eher dünn und knusprig.

 

Zum Abschluss komplementiert ein Dolce den kräftigen Espresso aus der Mokkakanne: das Tiramisù! Das Dessert aus Biskotten, cremiger Mascarpone, Kaffee und Rum wird im Kühlschrank für drei Stunden kalt gestellt und mit etwas Kakao bestreut serviert. Buon Appetito!

Die Sportler:innen …

… kommen in der gesunden Genussküche Italiens nicht zu kurz.

 

Mittlerweile ein internationaler Favorit unter den Antipasti, steht Caprese ganz oben auf der Liste für Sportliche: zarter Büffelmozzarella mit Tomatenscheiben und etwas Olivenöl, dazu etwas Basilikum. Wer möchte, tauscht den Mozzarella gegen die cremigere Burrata ein.

 

Damit das italienische Mahl trotz drei Gängen nicht zu schwer wird, steht die Minestrone als Primo Piatto auf dem Speiseplan: Bohnen, Kartoffeln, Karotten, Lauch, Zucchini, Zwiebeln und Tomaten werden in 2 Litern Wasser gut gewürzt und auf kleiner Flamme für 45 Minuten gekocht. Hast du dich ausreichend bewegt, fügst du am besten noch ein paar Nudeln – Rotelle oder Fusilli – hinzu. Alternativ steht Fisch auf dem Menü – wie wäre es etwa mit Dorade oder Wolfsbarsch auf mediterranem Gemüse, gewürzt mit Rosmarin, Olivenöl, Knoblauch und Zitrone?

 

Als gesundes Dolce gibt es, alternativ zum Gelato, ein leichtes Sorbet, das du ganz einfach selbst zubereiten kannst. Dazu das Obst, etwa Erdbeeren oder Mangos, mit Zucker und Wasser pürieren und einfrieren.

 

Die Abenteurer:innen …

… lassen Pizza, Pasta und Co. links liegen und widmen sich jenen Spezialitäten, die im Norden noch nicht in aller Munde sind.

 

Das Menü à la Italia beginnt mit einer etwas zeitaufwändigeren, aromatischen Köstlichkeit: Vitello Tonnato. Das aus dem Piemont stammende Antipasto kombiniert dünn aufgeschnittenes Kalbfleisch, in Gemüsebrühe und Weißwein gekocht, mit einem feinen Püree aus Thunfisch, Mayonnaise, Sardellen und Kapern.

 

Als Secondo Piatto wird eine Zuppa di pesce serviert: Die Fischsuppe ist zwar keine unbekannte Speise, schafft es jedoch selten in das heimische Esszimmer. Die Zubereitung ist einfach und geht schnell: eine große Zwiebel, vier Knoblauchzehen, Sellerie und Paprika klein hacken und gemeinsam mit Hühnerbrühe, Tomatenmark und Dosentomaten, trockenem Weißwein sowie reichlich Gewürz kochen. Den Fisch die letzten fünf Minuten im Topf mit-köcheln lassen. Dazu schenkst du dir ein Glas trockenen Weißweins, etwa Sauvignon Blanc, ein. Fehlt nur noch die Stimme Celentanos, um dich nach Bella Italia zu versetzen...

 

Mit einer antialkoholischen Variante der Zabaglione schließt du elegant ab: Die Schaumcreme aus Eigelb, Zucker und Apfelsaft schmeckt hervorragend und wird im bauchigen Glas zu feinem Gebäck serviert.

Viva España: Zwischen Tapas und Meeresfrüchten

¡Hola! Spanien ist bekannt für seine erholsamen Siestas. Wir freuen uns jedoch auf das, was davor – und danach – kommt: die Spezialitäten aus der spanischen Küche. Der Einfluss der Mauren und der BEwohner:innen Südamerikas hat den Geschmack auf der iberischen Halbinsel über die Jahrhunderte beeinflusst. Hier stehen neben reichlich Fisch Eintöpfe mit Tomaten, Kartoffeln und Paprika sowie Hülsenfrüchten auf der Speisekarte. Püriert wird fast nichts; die Spanier mögen es lieber knackig und bissfest.

 

Folgende Rezeptideen bringen Spanien-Fans zwar nicht direkt ans Meer, sorgen aber dafür, dass zumindest uns das Wasser im Mund zusammenläuft:

 

Die Genießer:innen …

… feiern nach ihrem kulinarischen Spanienausflug gemütlich Siesta.

 

Vorspeise muss sein: Als Primer Plato für Schlemmer:innen gibt es selbst gemachte Patatas Bravas. Diese können auch als Tapas, als genüssliche Appetithäppchen zu Wein, genossen werden. Einfach gekochte Kartoffelviertel in einer Pfanne in Olivenöl anbraten und mit Salz und Pimentón würzen.

 

Jetzt sind deine Kochkünste gefragt – Hauptspeise für die Genießer:innen ist, wie könnte es anders sein, die Paella. Diese riesige Reispfanne ist das Nationalgericht der Provinz València. Dafür benötigst du zu allererst eine große, flache Pfanne: Zwiebel, Reis und Gemüsebrühe kochen und mit Pfeffer, Salz, einer Prise Safran und Cayennepfeffer würzen. Auch Meeresfrüchte, Fisch oder Hühnerfleisch, Paprika, Chorizo, Tomaten und Erbsen passen gut in die Reispfanne. Mit Meeresfrüchten am besten mit Zitronenspalten servieren.

 

Noch Platz für eine Nachspeise? Der Flan de Huevos mit Karamellsauce besteht nur aus karamellisiertem Zucker sowie aufgekochter Milch mit Vanille und Eiern. Im Backofen sind die Flan-Portionen nach etwa 40 Minuten fertig.

Die Sportler:innen …

…  sind mit  Gerichten aus Meeresfrüchten und Gemüse auf der Zielgeraden.

 

Die berühmte Gazpacho stellt den Primer Plato dar. Diese kalte spanische Suppe aus Paprikaschoten, Salatgurken, Tomaten(-saft) und Zwiebeln wird kräftig gewürzt, dazu gibt es frisches Weißbrot.

 

Anschließend gibt es eine Tortilla de patata, ein traditionelles spanisches Omelett mit dünnen Kartoffelscheiben und Zwiebelwürfeln. Diese werden in Olivenöl gebraten und anschließend mit den Eiern vermengt und in der Pfanne gegart. Sehr gut machen sich auch Fleisch oder Paprika und Zucchini in dem eiweißhaltigen Segundo Plato.

 

Als Nachspeise gibt es andalusischen Kaffee. Starken Kaffee aufbrühen, pro Glas 2 cl Sherry hinzufügen. Üblicherweise servierst du den Kaffee mit einem Obershäubchen. Der spanische Sherry ist ein andalusischer Weißwein mit nussigem Aroma – wenn du magst, genieße diesen auch kühl im Sherryglas. ¡Salud!

Die Abenteurer:innen …

… lernen die spanischen Spezialitäten von einer neuen Seite kennen.

 

Unsere Primer Plato für Abenteurer:innen ist die Ajoblanco, der „weiße“ Verwandte des Gazpacho. Die kalte Knoblauchsuppe aus Andalusien besteht aus altbackenem Weißbrot, gemahlenen Mandeln, Knoblauch, Olivenöl, Salz und Essig – auch ein Schuss Sherry macht sich gut in der Ajoblanco. Möchtest du sie wie die Spanier:innen servieren, reichst du entweder Weintrauben und Honigmelonen oder gebackene Kartoffeln dazu.

 

Anschließend gibt es einen Marmitako, einen traditionell spanischen Thunfischeintopf aus dem Baskenland. Die Bezeichnung leitet sich vom baskischen Begriff „Marmita“ ab – und beschreibt den bauchigen Topf mit Deckel, den Fischer üblicherweise am Boot bei sich hatten. Marmitako besteht aus Erdäpfeln, Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Knoblauch, Chili, Salz und Lorbeer sowie Thunfisch. Wer Lust hat, fügt auch Knoblauch und einen Schuss Weißwein hinzu. Zunächst kochst du das Gemüse, grob geschnitten, gemeinsam, zuletzt wird das Thunfischfilet – alternativ auch Lachs – dem Eintopf hinzugefügt.

 

Die ringförmigen Churros sind in Spanien und in weiteren südlichen Ländern relativ bekannt – nur bei uns im Norden ist der iberische Krapfen, für den man nur Salzwasser, Mehl, Olivenöl und Puderzucker benötigt, eher unbekannt. Üblicherweise genießt man Churros zu heißer Schokolade (Churros con chocolate), auch zum Kaffee machen diese südländischen Krapfen eine gute Figur.

Nachschlag, bitte!

Unsere Ehrenerwähnung: Mexikanische Spezialitäten

 
 

¡Viva México! Auch in Übersee (und hach, wer wäre jetzt nicht gerne dort...) gibt es zahlreiche Speisen, die dich ganz schnell in Urlaubslaune versetzen. Unter anderem in Mexiko, dessen Küche ein wahres Sammelsurium verschiedener Kochtraditionen ist: Hier teilen sich spanische, präkolumbische, französische, arabische und karibische Elemente den Kochtopf.

 

Wer Lust auf einen Noche Mexicana, einen mexikanischen Abend, hat, rollt sich mit Mais- oder Weizentortillas ins endlose Glück. Dazu die Tortillas nach eigenem Geschmack mit Bohnen, Fleisch, Avocados, Tomaten, Mais oder anderem Gemüse und Saucen füllen. Auch süße Varianten mit Schokolade, Erdnussbutter oder Fruchtaufstrichen sind möglich (wir sagen aber gleich, dass man hier mental gestärkt ins Rennen gehen muss, sonst besteht Suchtpotenzial...). Als Digestif gibt’s original mexikanischen – da, da da, da da: Tequila!