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Grillen mal anders

Der Mai macht es dem April nach und tut, was er will? Uns doch egal: Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, machen wir es uns einfach genüsslich in den eigenen vier Wänden gemütlich. Mit dabei: die inspirierten Rezeptalternativen von Heuer-Restaurantleiter Maximilian Koban. Für gurkerl.at wirft er internationale Genüsse – von Amerika nach Asien und bis nach Europa – auf den Grill.

 

Fisch aus Europa, Huhn auf karibische Art und chinesisch inspirierter Schweinebauch – da ist auf jeden Fall für alle was dabei! Trotz der Kulturvielfalt der Rezepte werden die Gerichte mit dem besten Fleisch aus Österreich zubereitet. Denn was gibt es besseres als Fleisch aus der Region?

Europäisches Bachforellenfilet vom Grill

 

Klassische Zutaten wie Forelle, Erdäpfel und Zwiebel erreichen mit diesem Rezept das nächste Grilllevel – und das nur durch eine etwas andere Herangehensweise und eine herausragende Zitronencreme: ein lauwarmer Salat aus Erdäpfeln und Jungzwiebeln – beides gegrillt, versteht sich – eine animierend säuerlich-würzige Creme und obendrauf ein Forellenfilet mit knuspriger Haut, da sind wir ganz schnell Fisch verliebt.   

 

Max’ Tipp: Falls du keine Forelle magst, funktioniert das Rezept auch mit Saibling, Zander, Lachsforelle sowie den meisten gängigen Salzwasserfischen sehr gut. Versuche trotzdem bei der Auswahl des Fisches regional zu bleiben, unsere österreichischen Varianten sind ausgezeichnet.

 

Forelle
2 Stk. Gut Dornauer Bachforellenfilet
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl


Erdäpfel-Jungzwiebel Salat
500g Erdäpfel, ca. 20 Min. in Salzwasser gekocht
1 Bund Jungzwiebel (in ca. 6 cm lange Stücke geschnitten)
Weißweinessig
2 EL Petersilblätter
Olivenöl
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Zitronencreme
2 EL Mayonnaise
1 EL Crème Fraiche
Salz
Pfeffer
Saft und Schale von einer Zitrone
1 EL Schnittlauch in feine Röllchen geschnitten

Zubereitung:

 

Den Grill für starke direkte Hitze vorbereiten. Zunächst die Bachforellenfilets auf der Hautseite mit Öl einstreichen und mit Salz würzen, die Fleischseite mit Salz und Pfeffer würzen. Die Erdäpfel halbieren und gemeinsam mit den Jungzwiebeln mit Salz, Pfeffer und Olivenöl würzen. Die Forelle vorsichtig mit der Hautseite nach unten auf den Grill legen und liegen lassen. Nach ca. 4-5 Min. vom Grill nehmen. Jetzt ist das Filet beinahe durch – Achtung (!) es zieht noch nach.

Daneben die Jungzwiebel und auch die Erdäpfel mit der flachen Seite nach unten auf den Grill legen bis sie heiß sind und ein schönes Grillmuster bekommen haben. Für die Zitronencreme alle Zutaten verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Erdäpfel und Jungzwiebel in eine Schüssel geben und mit den angegebenen Zutaten marinieren (genau wie bei einem Salat). Erdäpfel-Jungzwiebel-Salat auf einem Teller flach anrichten, dazwischen kleine Kleckse Zitronencreme setzen und das Fischfilet oben drauf. Viel Spaß beim Nachkochen!

 

Bio-Steirerhuhn-Drumsticks auf Jamaikanische Jerk Art

 

Dass es in der Karibik nicht nur Flüche, sondern auch magische Genüsse gibt, beweist die „Jerk-Marinade“ aus Jamaika: Mit dieser scharf-würzigen Zubereitungsart aus dem Urlaubsparadies wird die Hühnerkeule zur kulinarischen Sensation. Dazu gibt’s eine rauchige Salsa aus gegrilltem Mais mit Tomaten und Paprika. Auf dem Grill werden die Drumsticks durch die Marinade dunkler als man es gewohnt ist – nicht erschrecken, das soll so sein! Wir garantieren: Jamaikanisches Hühnchen schmeckt verflucht lecker.

 

Max’ Tipp: Für das volle Geschmackserlebnis solltest du bereits am Vortag mit der Marinade beginnen (keine Sorge: auch 2-3 Stunden vor dem Grillen bringen bereits ein gutes Ergebnis, falls es mal spontan werden soll).  

 

Max’ Anliegen an dich: Achte bitte genau auf die Herkunft des Hühnerfleisches! Bei gurkerl.at gibt es eine tolle Auswahl an heimischem Bio- und Freilandgeflügel. Ein paar Euro mehr für besseren Geschmack und gutes Gewissen sind immer drin!

 

Marinade für die Hühnerkeulen
2 Stk. Bio-Steirerhuhn Unterkeulen
Fein gehackt:
- 1 Stk. Chili
- 1 EL Ingwer
- 1 EL Knoblauch
- 2 EL Koriander
- 3 Stk. Jungzwiebel
Grob gemahlen:
- 1 TL Muskatnuss
- 1 EL Piment
- 1 TL Gewürznelken
1 EL Zucker
50 ml Worcester Sauce
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl

 

Rauchige Mais-Salsa
1 Stk. Zuckermaiskolben vorgekocht
1 Stk. rote Paprika
5 Stk. Tomaten
Saft von einer Limette
1 Bund Koriander
2 Stk. Jungzwiebel in feine Ringe geschnitten
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Olivenöl

200 g
 € 3,29
€ 16,45 /kg

Zubereitung:

 

Alle Zutaten für die Marinade verrühren und mit den Hühnerkeulen in einen Gefrierbeutel geben, die Luft herauspressen und in den Kühlschrank stellen. Den Grill für starke direkte Hitze vorbereiten. Paprika und Maiskolben sehr dunkel über starker Hitze ca. 5 Min. grillen. Paprika grob würfeln, die Maiskörner vom Kolben herunterschneiden und gemeinsam mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Die Hühnerkeulen aus der Marinade nehmen und trockentupfen. Zuerst auf starker Hitze für 5 Min. angrillen, danach auf indirekter Hitze ca. 20 Min. fertig grillen. Nicht wundern: Durch die Marinade sind die Keulen etwas dunkel geworden, aber keineswegs verbrannt! 

Die Salsa mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf einen Teller geben, die Drumsticks hinsetzen und großzügig mit Korianderblättern (Petersilie geht auch) bestreuen. Viel Erfolg beim Nachkochen!

Chinesisch inspirierter Labonca-Schweinebauch

 

Nihao, immer Labonca: Max hatte das große Glück in jungen Jahren gute 6 Monate in Shanghai und Umgebung gearbeitet zu haben. Seitdem ist er ein Riesenfan der chinesischen Küche. Der Star in diesem Rezept ist die Marinade, die den Bio-Schweinebauch ganz zart und aromatisch werden lässt. Gegrillter Pak-Choi komplettiert diesen Ausflug in den fernen Osten. Lass dich von der Zutatenliste bei der Marinade nicht abschrecken, alles was hier verwendet wird, hält lange im Vorratsschrank und gibt auch vielen anderen Gerichten ein exotisches Aroma.  

 

Max’ Tipp: Für das volle Geschmackserlebnis solltest du bereits am Vortag mit der Marinade beginnen (sollte es spontan werden, reichen auch 2-3 Stunden vor dem Grillen).

 

 

Marinade für Labonca-Schweinebauch
2 Stk. Labonca-Schweinebauch in ca. 1,5 cm dick geschnitten
200 ml Sojasauce
50 ml Sesamöl
2 EL Sushi-Essig
5 Stk. Knoblauch fein gehackt
1 Daumengroßes Stück Ingwer fein gehackt
2 EL Korianderstiele fein gehackt
1 Stk. Chili fein gehackt
1 EL Honig
Saft und Schale von einer Limette
Salz
Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Pflanzenöl


Pak-Choi vom Grill
2 Stk. Pak-Choi halbiert
1 rote Chilischote fein gehackt
1 TL Ingwer fein gehackt
1 TL Knoblauch fein gehackt
100 ml Sojasauce
1 TL Sesamöl
Saft von einer Limette
2 EL Koriander fein gehackt
Salz
Pfeffer
Pflanzenöl

200 g
 € 3,29
€ 16,45 /kg

Zubereitung:

 

Mit der Marinade wie beim Huhn (siehe Rezept Bio-Steirerhuhn-Drumsticks auf Jamaican Jerk Art) verfahren. Den Grill für direkte starke Hitze und indirekte Hitze vorbereiten. Den Schweinebauch aus der Marinade nehmen und trockentupfen. Zunächst auf indirekter Hitze ca. 20 Min. grillen.

Währenddessen den Pak-Choi auf der Schnittfläche mit Öl einreiben und auf starker Hitze grillen, bis er ein schönes Muster bekommen hat. Alle anderen Zutaten miteinander verrühren und den Pak-Choi damit einpinseln.

Zuletzt den Schweinebauch über starker direkter Hitze knusprig fertiggrillen. Nebeneinander anrichten, Limettenviertel dazu geben und genießen. Viel Vergnügen beim Nachkochen!

Diese tollen Rezepte hat Max für dich kreiert

 

Als Restaurantleiter im Heuer am Karlsplatz sorgt Maximilian Koban täglich für das Wohl seiner Gäste. Ist Not am Mann, springt er in seine Kochmontur und unterstützt mit Freude das Küchenteam – denn eigentlich ist Max ausgebildeter Koch. Er hat Erfahrung in der Wiener Gastronomie gesammelt und schon in einigen namhaften Einrichtungen den Kochlöffel geschwungen.

 

Am liebsten aber verzaubert der leidenschaftliche Koch seine Freunde und Freundinnen mit herzhaften und g’schmackigen Gerichten. Ob Schweinsbraten mit Krautsalat oder Boeuf Bourguignon, der Geschmack und die Erinnerung an einen genussvollen Abend bleiben erhalten!