Marillen-Rezepte

Wir haben nur Marillen im Kopf

 

Im Juli blüht uns etwas, auf das wir uns schon lange freuen: Marillen! Das saftige Steinobst hat in Österreich von Juli bis August Saison, besonders bekannt ist dabei die Wachauer Marille – dank ihres Aromas und der guten Geschmacksqualität eine international beliebte Spezialität!

 

Die Marille schmeckt herrlich süß, saftig und frisch und geht uns in Form von Marmelade, als Highlight in diversen Hauptspeisen und zur natürlichen Versüßung sommerlicher Desserts besonders leicht von der Zunge. Um deinen Sommer zum Hoch(-genuss-)Sommer zu machen, liefern wir dir nicht nur die besten Marillen aus der Wachau, sondern auch die dazu passenden Rezepte.

 

Wir wünschen dir kulinarisches Vergnügen mit den verboten guten Früchten des Sommers, dein gurkerl.at-Team

Feinster Genuss auf einen Streich: Hausgemachte Marillenmarmelade

 

Im Sommer gibt es kaum etwas Schöneres, als sich Butterbrote, Briochekipferl, leichte Biscuitrouladen – und das Leben – mit knallig oranger Marillenmarmelade zu versüßen. Wer jedoch vergeblich auf die selbst zubereitete Marmelade der Omama wartet, greift diese Saison einfach selbst zu den Marillen: Denn diese zu herrlich fruchtiger Marmelade zu verarbeiten, ist gar nicht mal so schwer, geht schnell – und bewahrt dir den Sommer auf längere Zeit im Glas auf.

 

gurkerl.at-Tipp: Wer sich die Mühe macht, Marmelade selbst zuzubereiten, sollte gleich ein paar Gläser mehr machen – denn die Köstlichkeit aus der eigenen Küche eignet sich hervorragend als süßes Geschenk an Lieblingsmenschen.

 

 

Für ca. 1 kg Marillenmarmelade benötigst du:

 

1 kg Marillen (entsteint)

500 g BIO Gelier Zucker 2:1 

5 g Zitronensäure

Zubereitung: 

Die Marillen waschen, entsteinen und klein schneiden. In einem Topf mit Stabmixer pürieren. Zucker und Zitronensäure einrühren und eine Stunde ruhen lassen. Unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Marmelade sofort in Gläser füllen, diese gut verschließen und kopfüber abkühlen lassen.

 

Zwischen Alpen und Ägäis: Sommerlicher Salat mit Marillen und Ziegenkäse

 

Azurblaue Wellen, eine leichte Brise um unsere Nasen, das satte Grün blühender Marillenbäume und lebhaftes Vogelgezwitscher: Wenn die süße Marille und der salzig-frische Ziegenkäse auf ein- und demselben Teller Platz nehmen, geben sich Österreich und Griechenland die Gabel in die Hand. Die Gaumenfreude könnte nicht größer sein!

 

 

Für den Salat nimmst du am besten:

 

250 g Marillen

Salatmix

100 g Walnusshälften

1 Ziegenkäse Rolle

1 EL Pflanzenöl

4 Zweige Thymian (frisch) 

2 EL Honig

Salz & Pfeffer

frisches Baguette

 

 

Das Dressing besteht aus:

 

100 ml Marillen Nektar 

50 ml Marillen Essig

1EL Blüten-Honig

1TL Marillen-Senf

Salz

Zubereitung:

Für das Dressing alle Zutaten verrühren und mit Salz abschmecken. Marillen waschen, entsteinen und in Spalten schneiden. Walnusshälften ohne Öl in einer Pfanne hell rösten. Danach herausnehmen und beiseite stellen. Dann das Öl in der Pfanne erhitzen, Marillen mit Thymian und Honig in der Pfanne schwenken und mit Salz und Pfeffer würzen. Salatmix auf einem Teller mit Marillen anrichten und Ziegenkäse darüber bröseln. Außerdem noch die Walnüsse und das Dressing drüber verteilen. Am besten mit frischem Baguette servieren und genießen.

 

Ein süßes Stück vom Glück: Luftiger Marillen-Fleck

 

Luftiger Biskuitteig, eine puderweiße Schicht feinster Staubzucker und dazwischen fruchtige Inseln aus frischen Marillen: der Marillen-Fleck gehört zum österreichischen Sommer wie Gelato zu Italien! Das Schöne daran: die Mehlspeise kann ganz schnell und ohne viel Aufwand zubereitet werden. Perfekt, um damit einen entspannten Nachmittag im Garten zu verbringen. Ein guter Kaffee dazu – und du rührst dich bestimmt nicht mehr vom (Marillen)Fleck!

 

 

Für 1 Blech luftigen Marillen-Fleck brauchst du:

 

200 g Butter

200 g Staubzucker

1 Pk. Vanillezucker

1 Prise Salz 

200 g Mehl

4 Stk Eier

1 kg Marillen

1/2 Zitrone (Schale)

1 TL Backpulver

Zubereitung:

Marillen waschen, entsteinen und klein schneiden. Jetzt die Eier trennen und aus dem Eiklar Schnee schlagen. Die weiche Butter mit Zucker, Vanillezucker, Eidotter, etwas Salz und der geriebenen Zitronenschale in einer Schüssel schaumig rühren. In einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver gut vermengen und danach langsam in die schaumige Eidottermasse rühren. Jetzt nur noch den Eischnee unter die Masse unterheben und fertig ist die Teigmasse für den Kuchen. Den fertigen Teig auf eine eingefettetes und bemehltes Backblech streichen und die halbierten Marillen, mit der Schnittfläche nach oben, eng nebeneinander in den Teig drücken. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze ca. 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

 

gurkerl.at-Tipp: du hast Gäste und möchtest deinen Marillen-Fleck aufpeppen? Wie wäre es mit Mandelstreuseln dazu: einfach 100 g Mandelhobel in einer Pfanne – ohne Öl! – leicht anrösten. Gemeinsam mit je 100 g Weizenmehl, Zucker und Butter sowie einer Prise Zimt verkneten. Kühl stellen und abschließend streuseln.

 

Chin-chin! Fruchtige Marillen-Bowle

 

Gin Tonic ist schön und gut – Marillen-Bowle schöner und besser! Besonders, wenn sie selbstgemacht ist und man sie mit seinen Lieblingsmenschen teilen kann. Unsere Marillen-Bowle erfrischt auf Geburtstagspartys, Grillfeiern oder Jubiläen und ist somit wirklich überall ein gern gesehener Gast. Du hast keinen speziellen Anlass? Egal! Der Genuss der Bowle mit den frischen, österreichischen Marillen ist allemal Grund genug, die Truppe zusammenzutrommeln und gemeinsam mit ihnen einen lauen Sommerabend zu verbringen. In diesem Sinne: Auf den Sommer – und die Marille!

 

 

So machst du deine Bowle zum Genuss:

 

700 g Marillen

2 Limetten

200 ml Marillennektar

1 Liter Prosecco

500 ml Soda

ca. 10 Blätter frische Minze

Zubereitung:

Limetten waschen & in dünne Scheiben schneiden. Marillen waschen, entsteinen und in Spalten schneiden. Gemeinsam mit Marillennektar und Prosecco in ein Gefäß füllen und ca. 1 Stunde zugedeckt ziehen lassen. Mit kaltem Soda auffüllen und mit Minze garniert servieren.