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Zutaten
- 1200 g Kaninchen ganz
- 30 g gelbe Zwiebel
- 30 g Äpfel
- 200 g Hühnerleber
- 30 g Schweineschmalz (und etwas mehr zum Versiegeln)
- 10 g Speisesalz fein jodiert
- 90 g Butter mildgesalzen
- 30 ml Portwein
Vorbereitung & Anbraten
- 1Das Kaninchen auslösen, das Fleisch säubern und für ein anderes Rezept beiseitelegen. Für die Pastete benötigen wir 200 g Kaninchenabschnitte, diese in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Den Apfel schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Die Hühnerleber putzen, von Sehnen und weißen Stellen befreien, unter fließendem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.
- 2Die Zwiebel grob hacken. In einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze 1 EL Schweineschmalz erhitzen, Zwiebel und Kaninchenfleisch darin goldbraun anbraten. Die Mischung noch warm im Fleischwolf fein mahlen. Salzen, gut durchmischen und beiseitestellen.
- 3In der Pfanne erneut 1 EL Schmalz erhitzen, Leber und Äpfel darin kurz anbraten – die Leber sollte innen noch leicht roh bleiben. Die Butter hinzufügen und schmelzen lassen. Alles noch heiß sehr fein mixen. Den Portwein unterrühren, nochmals kurz mixen und die Masse durch ein feines Sieb streichen. Salzen und gut vermengen.
Abfüllen & Garen
- 1Beide Massen (Kaninchen-Zwiebel-Mischung und Leber-Apfel-Creme) gründlich miteinander vermengen. Die leicht abgekühlte Pastete in saubere Einmachgläser füllen. Die Gläser vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen zu entfernen. Die Oberfläche glatt streichen und mit einer ca. 0,5 cm dicken Schicht aus geschmolzenem, warmem Schweineschmalz versiegeln. Die Gläser fest verschließen.
- 2Den Ofen auf 95 °C vorheizen. Die Gläser in einen Topf oder eine tiefe Auflaufform stellen und so viel warmes Wasser angießen, dass die Gläser zu zwei Dritteln im Wasser stehen. Im Ofen für 50 Minuten garen. Danach die Gläser sofort in kaltem Wasser abschrecken und mindestens über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
Tipp
Verwenden Sie für die Pastete vor allem die Abschnitte vom Kaninchenbauch, diese sind besonders aromatisch.
Die Leber nur ganz kurz anbraten, sie soll nur außen Farbe bekommen, damit die Pastete schön cremig bleibt.
Das Schmalz zum Versiegeln sollte warm, aber nicht kochend heiß sein. Eine Schicht von einem halben Zentimeter schützt die Pastete ideal vor dem Austrocknen.
Ungeöffnet hält sich die Pastete im Kühlschrank bis zu zwei Monate. Nach dem Öffnen sollte sie wie frische Pastete rasch verbraucht werden.
Gurkerl Küche
Ein kleiner Tipp: Servieren Sie die Pastete auf frisch geröstetem Bauernbrot und garnieren Sie sie mit ein paar Tropfen Portwein-Reduktion oder eingelegten Zwiebeln für das perfekte Geschmackserlebnis. Mahlzeit!

